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Zielsetzungen

Ziele und Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik
Die Aussenpolitik gehört zu den Kernaufgaben des Landesfürsten: Aussenminister der Republik Lettland Artis Pabriks (von 2004 - 2007), mit dem Erbprinzen Alois von und zu Liechtenstein. (Foto: 28.3.2007 in Vaduz) Leitlinien für die internationale Zusammenarbeit sind die Wahrnehmung der eigenen Staatsinteressen, der Schutz der Landesangehörigen sowie die Solidarität mit der internationalen Staatengemeinschaft.

Liechtenstein engagiert sich daher besonders in der Menschenrechtspolitik, bei der Weiterentwicklung des Völkerrechts, der Entwicklungszusammenarbeit, der internationalen humanitären Hilfe sowie in einzelnen Bereichen der internationalen Umweltpolitik. Im Unterschied zu den meisten anderen Staaten unterhält Liechtenstein kein Militär. Daher sind alle diesbezüglichen Themen für Liechtenstein nicht von direkter Relevanz. Dennoch engagiert sich Liechtenstein im Rahmen seiner Möglichkeiten, zusätzlich zur Unterstützung von humanitären Aspekten als Folge kriegerischer Auseinandersetzungen, in der allgemeinen Sicherheitspolitik und der Friedensförderung.

Begrenzte Rolle LiechtensteinsNoch weniger als grössere Staaten ist der Kleinstaat Liechtenstein in der Lage, in allen Bereichen, die auf europäischer oder internationaler Ebene behandelt werden, selbst vertreten zu sein und überall eine aktive Rolle spielen zu können. Somit sind innerhalb der erwähnten Hauptbereiche Prioritäten definiert worden. Das sich immer wieder ändernde internationale Umfeld – als Beispiele seien die Interessen des Finanzplatzes Liechtenstein und Massnahmen zur internationalen Terrorismusbekämpfung erwähnt – bedingt auch eine jeweilige Neufestlegung, welches Gewicht den Prioritäten in der Umsetzung zukommen soll.

 

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