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Die Europapolitik

Europäische Friedensbemühungen seit 1815
«Es erfüllt mich mit Stolz, dass unser Ländle mithilft, den Niedergang unseres geliebten Planeten zu verhindern» Die Bemühungen um Friedenssicherung auf dem europäischen Kontinent haben eine lange Tradition. Bündnisse sollten das Gleichgewicht der Gossmächte garantieren.

Bereits 1815 wurde auf dem Wiener Kongress ein Kräfteausgleich zwischen den Grossmächten der damaligen Zeit versucht. Als Folge des Ersten Weltkrieges versuchte man, traditionelle und moderne Methoden der Friedenssicherung zu kombinieren: Mit Hilfe von bilateralen und multilateralen Bündnissen, Nichtangriffsverträgen, Vereinbarungen und Rüstungsbeschränkungen versuchte man, den Frieden in Europa zu bewahren. Die Geschichte zeigt uns, dass diese Bemühungen nicht immer erfolgreich waren.
 
Logo zu den Feierlichkeiten im Jahre 2007
Schüler anlässlich einer Präsentation zum Wettbewerbsthema "Frieden für Europa". Der Kalte Krieg
Eine Erkenntnis aus den Erfahrungen des totalen Krieges 1939 - 1945 war, dass mit der modernen Vernichtungsmaschinerie moderner Armeen keine zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen mehr ausgetragen werden konnten und dass die bisherigen Methoden der Friedenssicherung nicht mehr genügten. An ihre Stelle trat nun das Blocksystem der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Es entstand die Zeit des «Kalten Krieges». 

 
Bewegung der blockfreien StaatenDie UNO, 1945 als weltumspannendes Sicherheitssystem gegründet, konnte ihrer Zielsetzung nur in beschränktem Masse gerecht werden, denn es hängt vom Willen und von der Bereitschaft ihrer Mitgliedstaaten ab, ob sie ihrer Aufgabe nachkommen kann. Ausserhalb der beiden Blöcke entstand die Bewegung der blockfreien Staaten, der sich besonders die Entwicklungsländer anschlossen.

Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Erst die 60er Jahre brachten eine Aufweichung der beiden Fronten. In dieser Zeit versuchten einige europäische Staaten, sich vom jeweiligen politischen Block zu lösen und eine eigenständige Politik zu betreiben, die immer mehr zu einer europäischen werden sollte. Nicht nur weltpolitisch gab es Machtverschiebungen; auch in der Weltwirtschaft rückten die USA und Japan immer mehr ins Zentrum des Geschehens. Europa versuchte nun in zwei Richtungen hin, den Anschluss nicht zu verpassen: Einmal auf der Basis von wirtschaftlichen Verträgen und Zusammenschlüssen, die schliesslich zur EWG und später zur EG bzw. EU führten; auf der anderen Seite standen Überlegungen sicherheitspolitischer Art zur Debatte, die schliesslich in der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE; heute OSZE) gipfelten.
 
Europa wird grösser  Die Entwicklung Europas von 1952 bis 2007

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Grenzüberschreitend bildet z.B. das Bangser Ried gemeinsam mit Matschels ein rund 450 ha grosses Naturschutzgebiet.
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