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Nationalstaat und Nationalitätenstaat

Nationalstaat
Ein Volk bildet einen Staat: In Portugal sind die historischen Elemente wie die gleiche Geschichte, die gleiche Sprache und die gleiche Kultur verbindend.
Der Nationalstaatsgedanke geht von der Vorstellung aus, dass ein Volk einen Staat bildet. Diese Ableitung der nationalstaatlichen Existenzberechtigung ist problematisch und dürfte bald der Vergangenheit angehören.

In der Neuzeit versteht man unter einem Nationalstaat eine Art Schicksalsgemeinschaft von Menschen, die aufgrund gemeinsamer Wertvorstellungen (Geschichte, Kultur, Sprache) auch politisch zusammengefunden haben. Minderheiten, d. h. Gruppierungen, die nicht zur genannten «Schicksalsgemeinschaft» gehören, kennt man kaum oder sie werden zu einer «quantité négligeable» (= eine wegen ihrer Kleinheit ausser acht zu lassende Grösse). 
 
Ein Volk – ein Staat
Was diese Menschen besonders verbindet, ist der Gedanke, ein Volk in einem Staat zu sein.
Ein Nationalstaat entspricht dem heutigen Integrationsdenken nicht mehr. Kein Staat kann daher seine Existenzberechtigung allein von seiner Geschichte oder seiner nationalen Einheit ableiten.

Politik ist international geworden
Wirtschaftliche, soziale, technische und militärische Probleme kann ein einzelner Staat nicht mehr allein lösen; es braucht die Öffnung nach aussen. Schritte in dieser Richtung sind zum Teil gemacht, andere werden folgen. Der nationalstaatliche Gedanke dürfte wenigstens in Westeuropa bald der Vergangenheit angehören; darauf deuten zumindest die verschiedenen Versuche von Nationalstaaten hin, sich zusammen zu schliessen und für wichtige gemeinsame Aufgaben mehr und mehr Lösungen in überstaatlichen Organisationen zu suchen.
 
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