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Demokratie und Diktatur

Repräsentanten der Macht
In der Demokratie entscheidet die Mehrheit - meist geschieht dies in geheimen Abstimmungen. In der Landsgemeinde Glarus wird allerdings immer noch durch einfaches Handerheben entschieden (findet jeweils am ersten Sonntag im Mai statt). Auch im Kanton Appenzell Innerrhoden wird noch durch Handerheben abgestummen. In allen anderen Schweizer Kantonen ist dies nicht mehr üblich. In der Demokratie entscheidet die Mehrheit – in der Diktatur besteht Gewaltherrschaft und dem Volk wird jegliche Mitbestimmung genommen.

Die Gegensätze zwischen den beiden Regierungsformen Demokratie und Diktatur könnten nicht grösser sein: Die Demokratie, von den Griechen der Antike bereits als Ideal gefeiert, stellt das Volk in den Mittelpunkt des Staatsinteresses und erlaubt dem mündigen Bürger, für sich und andere Verantwortung zu tragen. Die Diktatur hingegen hebt jede bürgerliche Mündigkeit auf; der Diktator stellt einen alleinigen Machtanspruch und verteidigt ihn notfalls auch mit Gewalt.
Der grosse Unterschied zwischen den beiden Regierungsformen besteht also darin, wie die Staatsmacht repräsentiert wird: Auf der einen Seite demokratisch, d. h. im Namen, im Auftrag und unter Kontrolle des Volkes – auf der anderen Seite diktatorisch, d.h. in Form einer Gewaltherrschaft, die dem Volk jede Mitbestimmung verwehrt.

 
Die freie Meinung ist ein Grundrecht und soll umfassend gewährleistet sein. Auf der Flagge ist das Logo der Partei der Kommunistischen Wiedergründung (it: Partito della Rifondazione Comunista) zu erkennen. Sie entstand 1991 und setzt sich für soziale Gleichheit und Freiheit aller Gesellschaftsmitglieder ein. «Wir sind das Volk» 
Die Diktatur hebt jede bürgerliche Mündigkeit auf und erntet dafür oftmals die Auflehnung des Volkes.
In Rumänien stürzten die Bürger 1989 ihren Diktator.
In der DDR erklärten sie ihrer Regierung: «Wir sind das Volk» und erzwangen die Öffnung der Grenzen, was zum Fall der Berliner Mauer führte.

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«Liechtenstein den Liechtensteinern» war ein Schlagwort der «Christlich-Sozialen Volkspartei», die Dr. Wilhelm Beck 1918 gründete.
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