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Die Europapolitik

Die Welthandelsorganisation (WTO)
World Trade Organization - Welthandelsorganisation (Gründung: 1994 in Marokko) Nach mehr als sieben Jahren Verhandlungen der so genannten Uruguay-Runde einigten sich die Vertragsstaaten des damaligen GATT auf die Gründung der Welthandelshandelsorganisation (WTO) mit Sitz in Genf.

Die WTO (World Trade Organisation) nahm ihre Tätigkeit am 1. Januar 1995 auf und bildet das rechtliche und institutionelle Fundament des multilateralen Handelssystems.
Das GATT (Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen), welches seit 1948 die internationalen Handelsregeln bestimmt hatte, wurde unter das Dach der WTO integriert. Während sich die GATT-Bestimmungen aber nur auf den Güterhandel bezogen, umfassen die WTO-Regeln einen viel breiteren Anwendungsbereich: Neben dem grenzüberschreitenden Warenaustausch sind auch der Dienstleistungshandel, die kommerziellen Aspekte des geistigen Eigentums und das öffentliche Beschaffungswesen geregelt. Die Bestimmungen zum öffentlichen Beschaffungswesen sind dabei in einem plurilateralen Abkommen festgehalten, das nur für einen Teil der WTO-Mitglieder, darunter auch Liechtenstein, verbindlich ist.
Shake when riquired. (Deutsch: Bei Bedarf schütteln) Liechtenstein hat das Gründungsabkommen 1994 in Marrakesch mit unterzeichnet und ist der Welthandelsorganisation am 1. September 1995 beigetreten.
Mit dem WTO-Übereinkommen wird zwar kein dem EWR vergleichbares Niveau der wirtschaftlichen Integration erreicht. Die WTO bietet aber der liechtensteinischen Wirtschaft, deren Exporte in einem bedeutenden Ausmass an aussereuropäische Länder gehen, eine unverzichtbare und verlässliche Rechtsgrundlage. Für den Schutz der liechtensteinischen Interessen im internationalen Handel ist insbesondere auch das Streitbeilegungssystem der WTO wichtig.
Es sind Verhandlungen im Gange, um im Rahmen der so genannten «Doha-Runde» weitere Liberalisierungsschritte zu vereinbaren.

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Leitlinien für die internationale Zusammenarbeit sind die Wahrnehmung der eigenen Staatsinteressen, der Schutz der Landesangehörigen sowie die Solidarität mit der internationalen Staatengemeinschaft.