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Die Geschichte des Landtages

Aus der Geschichte unseres Parlamentes
Fürst Johann II. berief 1862 die erste Landtagssitzung ein:  «Ich ordne hiermit an, dass der erste Landtag in meinem Fürstenthume am 29. Dezember d.J. feierlich eröffnet werde.»
(Schloss Eisgrub am 17. Dezember 1862, unterschrieben von Johann)
Das Jahr 1862 gilt als Geburtsjahr des liechtensteinischen Parlaments. Bereits vorher gab es verschiedene Volksvertretungen, die als Vorläufer des Landtages von 1862 betrachtet werden können.

Schon die Landammänner und Richter, die Vertreter der beiden Landschaften, nahmen neben Verwaltungs- und Gerichtsaufgaben – im weitesten Sinne – auch parlamentarische Funktionen wahr. Der Ständelandtag, wie er durch die Verfassung von 1818 geschaffen wurde, trug zwar bereits den Namen «Landtag», doch war er – nach seinen Kompetenzen und nach seiner Wirkung beurteilt – noch kein Parlament. Erst 1862 erhielt der Landtag das Recht zur Bewilligung der staatlichen Finanzen. Die Verfassung von 1921 brachte eine Erweiterung der Kompetenzen des Landtags und vor allem den Ausbau der Volksrechte.
 
Amtsgebäude und Schloss Vaduz. 1905 kaufte sich der Schaaner Arzt Dr. Alfons Brunhart das erste Auto in Liechtenstein. (Gemälde eines unbekannten Künstlers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts)
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