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Zielsetzungen

Verpflichtung zu internationaler Solidarität
Rita Kieber-Beck Aussenministerin von 2005 - 2009, an der Hauptsession des UNO-Menschenrechtsrates (Foto: 2007 in Genf) Liechtenstein ist sich seiner internationalen humanitären Verantwortung bewusst. Die Solidarität mit armen oder von Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen betroffenen Ländern ist ein traditioneller Schwerpunkt der liechtensteinischen Aussenpolitik.

Im Jahr 2005 wurden staatliche Mittel in der Höhe von rund 18 Millionen Schweizer Franken für die Internationale Humanitäre Zusammenarbeit aufgewendet. Liechtenstein hat wiederholt den Willen bekundet, seinen Verpflichtungen aus dem Weltentwicklungsgipfel von Rio de Janeiro nachzukommen und die humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit in den kommenden Jahren schrittweise auf 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) zu erhöhen. Das Ziel ist ehrgeizig, denn die letzten Berechnungen zeigen, dass der liechtensteinische Entwicklungsprozentsatz im Jahr 2001 bei 0.4 Prozent lag (Durchschnitt der OECD-Länder: 0,22%). Die Regierung beabsichtigt, die Solidarität Liechtensteins mit den ärmeren Ländern in der laufenden Mandatsperiode bis 2009 auf 0.5 Prozent zu erhöhen.
 
Die UNO sagt, dass die Zahl der Minenopfer zwar gefallen sei, aber zu viele Menschen werden immer noch im Durchschnitt jedes Jahr durch Minen getötet oder durch herumliegende Munitionsteile verletzt. Zusammenarbeit auf humanitärer Ebene
Die Internationale Humanitäre Zusammenarbeit (IHZ) umfasst alle Aktivitäten und Beiträge, die kurz-, mittel- oder langfristig zur Linderung von Not, Hunger und Armut, zur Verbesserung der Lebensumstände im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich und zur nachhaltigen Entwicklung von Menschen und Regionen - unter Berücksichtigung der ländlichen Entwicklung – beitragen.

Das liechtensteinische Engagement verteilt sich auf die vier Bereiche:
  • Katastrophenhilfe
  • Wiederaufbauhilfe
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Internationale Solidarität
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